Archiv der Kategorie ‘Tipp‘

Dehnen – Verstehen

Mittwoch, den 17. Februar 2010

Dehnen – Verstehen

..ein Workshop mit Theorie und Praxis

Frosch beim Dehnen

Wie dehnt man richtig?                                           Soll man überhaupt dehnen?

Ich hab gehört, dehnen ist gar nicht notwendig? ..

..Fast jeder hat schon irgendeine Diskussion über Dehnen mitbekommen.
Es gibt viele Meinungen aber nur selten Erklärungen und Hintergründe.

In diesem Workshop werden wir das Thema „Dehnen“ differenzierter betrachten und verstehen lernen, Was beim Dehnen Wo & Wie zusammenhängt und Warum & Wann es Sinn macht oder eben nicht.

Termin Samstag 6. März von 13 bis ca. 18 Uhr

Ort abhängig von der Teilnehmerzahl, auf jeden Fall in Wien,
voraussichtlich im akademischen Gymnasium 3. Bezirk

Zielgruppe sind Sportler und Trainer, die ohne Vorurteile und mit mehr Wissen und Verständnis für den Nutzen und die Umsetzung von Dehnen an die Sache herangehen wollen.

Inhalte des Workshops

  • Vorwissen und Vorurteile zum Thema sammeln und reflektieren
  • Differenzierte Betrachtung von Ziel, Methode und Position bzw.
    Verknüpfung mit Bekanntem
  • Sammeln und ausprobieren relevanter Dehnpositionen
  • Ausprobieren verschiedener Methoden in denselben Positionen
  • Spezialmethoden (Partnerdehnen, PNF-Dehnen, CRAC-Methode, …)
  • persönliche Zielfindung: Was soll erreicht werden?
  • Wahl der geeigneten Methode und des besten Zeitpunktes
  • Erarbeiten eines umsetzbaren Kurz-Dehn Konzeptes für die Praktische Anwendung im Training

max. 25 TeilnehmerInnen –  bei ausreichendem Interesse sind weitere Termine möglich.

Kosten inklusive Skriptum:
€ 40,-
bei Einzahlung bis 28.2.2010
€ 50,- bei späterer Zahlung (z.B. vor Ort)

Für bestmögliche Vorbereitung und Planung bitte ich um möglichst rasche Anmeldung per eMail an office@eminea.at oder Telefon 0650/262 33 87 Überweisung mit Verwendungszweck „Workshop Dehnen + NAME(n)“ an:
Michael Schreyner  –   Hypo NÖ  –   BLZ 53000  –  KontoNr.: 01455 013 700

einen PDF-Flyer findest du hier.

Workshop-Leiter: Michael Schreyner
Spezialtrainer für Rücken bei euroGYM Freizeit & Fitness
staatlich  geprüfter Lehrwart für Fitness und Ausdauertraining
freiberuflicher Heilmasseur & Akupunkt-Meridian-Massage Therapeut

..weitere geplante Workshops (bei Interesse bitte melden):

  • Effektiver trainieren .. aber wie? -Hintergründe und Wirkungen von Training und Trainingslehre verständlich gemacht und Praktisch umsetzbar erarbeitet.
  • Erholung & Freude mit Massage – Massagegrundkurs für den Privatgebrauch unterrichtet in Kleingruppen von max. 4 Personen.

Dehnen – Verletzungen vorbeugen

Donnerstag, den 21. August 2008

Eines der möglichen Ziele beim Dehnen ist, Verletzungen vorzubeugen.

gemacht wird das, indem der sichere Bewegungsspielraum” des Muskels ausgelotet und neuronal geankert wird.

Methode: nach dem Aufwärmen in die aktuell maximale Dehnposition des Muskels gehen und dort max.7sek statisch halten. WICHTIG: nicht länger als 7sek. sonst sinkt die Muskelspannung und damit auch die Reaktionsgeschwindigkeit und Kraft des Muskels!!!

Ziel: Vorbeugen von Verletzungen.

Wirkung: dem Körper wird gezeigt, bis wohin die Bewegung sicher ist. Über die Muskel- und Sehnenspindel wird die Information ans Rückenmark weitergeben und in die Reflexzyklen integriert.

Anwendungsgebiet: Vor der Belastung insbesondere bei Sportarten mit großen Bewegunsradien und spontan auftretenden Belastungen wie Richtungsänderungen (z.B. bei Speerwurf, Handball, Kampfsport, …)

Regelkreis zum Erfolg

Dienstag, den 29. Juli 2008

Folgender Regelkreis hilft erfolgreich zu behandeln bzw. zu trainieren:

  • Problem analysieren
  • Ziel definieren
  • geeignete Methode auswählen
  • Methode konsequent umsetzen
  • Erfolg kontrollieren
  • gegebenenfalls Methode anpassen
  • bzw. bei totalem Misserfolg die Methode wechseln

Dehnung und Dehnmethoden

Dienstag, den 29. Juli 2008

Ist dehnen überhaupt Sinnvoll?

Wozu eigentlich dehnen?

Dehnen und Dehnmethoden

Es gibt hier viele Methoden mit unterschiedlichen Zielen. Keine Ahnung was herkömmlich ist, ist mir auch egal, ich werde in kürze dazu einen Artikel schreiben und veröffentlichen. Ich poste ihn sobald er fertig ist.

Grundsätzlich unterscheide ich 4 Ziele die mit Dehnübungen erreicht werden können:

  1. Tonus des Muskels erhöhen
  2. Tonus des Muskels senken
  3. Muskel verlängern (anatomisch nachhaltig)
  4. Verletzungen vorbeugen

Jedes dieser Ziele hat eigene Methoden.

Bauchmuskeln gegen Hohlkreuz

Dienstag, den 29. Juli 2008

Die Bauchmuskeln wirken dem Hohlkreuz entgegen.

Wo sind die Bauchmuskeln?
Die Bauchmuskeln sind nicht nur vorne (m. rectus abdominis) sondern auch seitlich (m. obliquus externus und internus bzw. m. transversus abdominis) und bis hinten (m. quadratus lumborum).

Was tut die Bauchmuskulatur?
Die gerade Bauchmuskulatur beugt den Rumpf nach vorne, die schräge Bauchmuskulatur dreht den Rumpf bzw. neigt ihn zur Seite.
Die Bauchmuskulatur hält die Organe des Becken- und Bauchraumes am Platz und schützt diese vor Verletzungen durch äußeren Einflüsse.
Unter der Perspektive dass Muskeln nur ziehen können, ist es zwar richtig, die Bauchmuskulatur bewegt nicht direkt die Lendenwirbelsäule, allerdings bei entsprechender Bauchspannung drücken die Bauchmuskeln über den Gegendruck der Bauchorgane auch die Lendenwirbelsäule nach hinten.

Also wirkt die Bauchmuskulatur dem Hohlkreuz entgegen.

Übung zum selber spüren: leg dich mit ausgestreckten Beinen auf den Rücken und beobachte deine Lendenwirbelsäule (LWS). Üblicherweise ist jetzt ein Abstand zwischen der Wirbelsäule und dem Boden.
Ziehe jetzt die LWS Richtung Boden, bis sie Kontakt hat und beobachte, welche Muskeln Du dabei anspannst.
Richtig es ist die Bauchmuskulatur, die das macht.

Wenn mir jemand einen anderen Antagonisten (=Gegenspieler: Muskel der die gegenteilige Bewegung im selben Gelenk macht) vom Hüftbeuger (m. illiopsoas) als die Bauchmuskulatur in Bezug auf die LWS-Bewegung nennen kann, bitte ich dies zu tun.

Brustatmung versus Bauchatmung

Dienstag, den 29. Juli 2008

Die meisten Menschen der westlichen Welt atmen mit der sogenannten „flachen Brustatmung“.

Unter Brustatmung verstehe ich jene Atmung, bei der sich der Bauch nicht oder kaum bewegt aber sich die Rippen nach oben heben. Flache Brustatmung wird sie dann, wenn die Atemzüge in rascher Folge stattfinden und die Rippen sich nur wenig heben und senken.
Das Zwerchfell ist bei dieser Atmung kaum eingesetzt und die Bauch- und Beckenorgane werden kaum bewegt und wie Dirk richtig schreibt wird die Durchblutung dabei schlechter.

-> Zielführende, gesunde Atmung ist die Bauchatmung oder Zwerchfellatmung:
Beim Einatmen drückt das Zwerchfell nach unten auf die Organe. Der Raum in dem sich diese befinden sieht in etwa folgendermaßen aus: Hinten ist die Wirbelsäule und der Quadratische Lendenmuskel (Quadratus Lumborum) links und rechts sind die Seitlichen Bauchmuskeln, vorne der gerade Bauchmuskel. Oben das Zwerchfell, unten sind die schalenförmigen Beckenknochen und die Beckenbodenmuskulatur.
WIRKUNG der Bauchatmung oder Zwerchfellatmung: Wirbelsäule wird etwas nach hinten gedrückt ..Becken eventuell vorne etwas abgesenkt ..Bauchmuskeln nach außen gedrückt ..Bauch wölbt sich vor ..die Organe werden bewegt.
Diese Bewegung wirkt massierend auf die Organe und fördernd auf die Durchblutung. Das Atemvolumen ist größer weil nicht nur die Rippen sich heben sondern auch das Zwerchfell sich senkt ..die Atemzüge werden tiefer und die Sauerstoffversorgung besser ..die Atemfrequenz wird geringer und wirkt beruhigend und Stressabbauend.

Was sollen wir trinken … ?

Montag, den 28. Juli 2008

Die Werbung sagt uns: „Trinkt mehr Mineralwasser“

Tja, ganz so einfach ist das auch nicht mit dem Mineralwasser..

1.) Mineralwasser enthält viele gelöste Salze. Diese fördern in zu hohen mengen genossen Osteoporose (nach der traditionellen chinesischen Medizin kurz TCM). Also 1/2 Liter am Tag ist sicher OK. aber 3 Liter sicher zu viel.

2.) Kohlensäure (oft auch im Mineralwasser) muss abgepuffert werden damit sich der PH-wert des Blutes nicht ändert. Dafür werden dem Körper Mineralstoffe entzogen. z.B. aus den Knochen und Zähnen.

3.) Temperatur des Wassers. Der Körper kann nichts aufnehmen, was unter 37°C hat. Also muss er bei allen die kalt (=weniger als 37°C) trinken das Wasser erwärmen und benötigt dazu Energie. Diese kommt nach der TCM aus dem Nieren-Feuer und kühlt daher die Niere ab. Das Organ Niere wird aus Nieren und Blasen Meridian versorgt und letzterer versorgt wiederum den Rücken.
->LOGISCHER SCHLUSS: viel kalt trinken kann Rückenschmerzen verursachen.

LÖSUNG – Das ideale Getränk nach der TCM:
Ganz normales, heißes Wasser. Am besten über offenem Feuer, in einem Email-beschichteten (weil Keramik und nicht direkt Metall) Topf 20 Minuten gekocht (um Hitze-Information aufzunehmen) auf trinkbare Temperatur abkühlen lassen und genüsslich wie eine Tasse Tee (aber ohne Teeblätter weil das wieder zusätzliche Information beinhaltet, die nicht unbedingt zu diesem Zeitpunkt passt) schlürfen.
Menge: 3% des Körpergewichts pro Tag

..hilft auch gegen kalte Hände und Füße.

ZITAT:
Die Lebensenergie ist zu schade, um damit Wasser zu erwärmen … dafür gibt es Feuerstellen.“
(tibetischer Ursprung)

Buchempfehlung

Dienstag, den 8. Juli 2008

Das Buch gibt einen sehr guten Überblick über die einzelnen Nahrungsbestandteile und deren Wirkung auf den Organismus. Es wurde als letztes Werk von Dr. med. Erich Rauch (damals 75) im Jahr 2003 geschrieben und ist damit ziemlich auf dem neuesten Stand.

Ich bin ein sehr kritischer Leser, kann dieses aber guten Gewissens empfehlen. Es ist wissenschaftlich sauber recherchiert und Der Autor hat 50.000 Patienten Erfahrung, die er einfließen lässt. Weiters ist es nicht dogmatisch in Richtung „das ist schlecht und jenes ist das einzig wahre“ sondern bleibt bei der Sache und arbeitet über Verständnis für die Wirkung von Nahrungsbestandteilen. Somit ermöglicht es eigene Entscheidungen ob diese Wirkungen erwünscht sind, oder nicht.

Ich habe auch andere Bücher von ihm gelesen, dieses übertrifft jedoch in seiner Kürze und Prägnanz alle anderen und er korrigiert sogar noch mit 75 den einen oder anderen „Fehler“ früherer Werke anhand der neuesten Forschungsergebnisse. Das zeugt von Charakter.

Meine persönliche Bewertung: „Weltklasseliteratur mit Sinn fürs Leben“.